JACUTIN Pedicul Spray 90 g

Artikelnummer: 03656327 | Grundpreis: 18,11 € / 100 g

Preis: 16,30 €3 statt 17,90 € AVP² | Sie sparen 1,60 € (8%)*

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

PZN 03656327
Anbieter ALMIRALL HERMAL GmbH
Packungsgröße 90 g
Packungsnorm N3
Produktname Jacutin Pedicul
Darreichungsform Spray
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Zur Anwendung auf der Haut.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, sollten Sie das Präparat folgendermaßen anwenden:

Eine einzige Behandlung reicht bei sorgfältiger Anwendung aus, um alle Läuse und Nissen bzw. die ausschlüpfenden Larven abzutöten.


Die Behandlung mit dem Präparat sollte in gut durchlüfteten Räumen und nicht in der Nähe offener Flammen (z.B. Gasdurchlauferhitzer) durchgeführt werden.


Läuse halten sich mit Vorliebe in den Haaransätzen, also nahe der Haut, auf. Um die beste Wirkung zu erzielen, ist es daher wichtig, das Präparat direkt auf die Haut bzw. Kopfhaut aufzubringen.

  • Kopfläuse:
    • Das Arzneimittel wird auf dem trockenen Haar angewendet. Bei der Kopflausbehandlung muss das gesamte Kopfhaar, auch die Nacken- und Schläfenhaare, Strähne für Strähne behandelt werden. Dabei muss auch die Haarlänge und -dichte berücksichtigt werden. Bei kürzeren Haaren genügt ein einmaliges kurzes Sprühen (1-2 Sekunden) an jeder Strähne, bei langen, dichten Haaren wird zweimal auf den Sprühknopf gedrückt, bis eine gleichmäßige leichte Durchfeuchtung des Kopfhaares erreicht ist.
    • Man beginnt mit dem Sprühvorgang an den Haaransätzen des Nackens, der Schläfen und der Stirn und geht während der Behandlung in Richtung Kopfmitte vor. Nach der Anwendung sollen die Haare nicht bedeckt werden. 30 Minuten nach der Behandlung mit Arzneimittel wird das Haar mit Wasser und einem üblichen Shampoo ausgewaschen und mehrmals sorgfältig gespült. Eventuell vorhandene Läuse- und Nissenreste können mit einem engzahnigen Kamm (Nissenkamm, in Apotheken erhältlich) ausgekämmt werden.
    • Zur Absicherung des Behandlungserfolges, d.h. um festzustellen, ob bei der ersten Anwendung tatsächlich alle Läuse und Nissen erfasst wurden, sollte nach 8 Tagen eine Kontrolle durchgeführt werden. Werden dabei wieder Läuse oder lebende Nissen gefunden, muss die Behandlung wiederholt werden. Da Läuse leicht überwandern, empfiehlt es sich, in der Zeit der Befallsgefahr (max. 12 Tage) sämtliche Familienmitglieder außer Säuglingen mit dem Präparat unter ärztlicher Aufsicht zu behandeln, auch wenn die Läuse nur bei einer Person festgestellt wurden.
  • Filzläuse:
    • Bei der Filzlausbehandlung werden die befallenen Körperpartien (Schamhaar mit Damm und Beinbehaarung) nach dem gleichen Muster behandelt, wie bei der Kopflausbehandlung angegeben. Das Arzneimittel wird auf dem trockenen Haar angewendet. Nach 30 Minuten wird die mit dem Präparat behandelte Körperpartie mit Seife/Syndet abgewaschen und mehrmals sorgfältig abgespült. Besonders bei stark behaarten Personen ist darauf zu achten, dass Filzläuse auch auf dem Bauch, der Brust, den Unterarmen, den Schenkeln, in den Achselhöhlen, den Augenbrauen und im Barthaar vorkommen können. Das Sprühen in die Augen ist unbedingt durch Abdecken zu vermeiden. Um Ansteckung und erneute Infektionen zu verhindern, empfiehlt es sich, Personen, mit denen der Befallene engen Kontakt hatte, gleichfalls zu behandeln.
  • Kleiderläuse:
    • Bei Kleiderlausbefall werden die von Läusen besiedelten Kleidungsstücke mit dem Arzneimittel behandelt. Dazu wird das Spray aus ca. 20 cm Entfernung gleichmäßig aufgesprüht. Besonders ist hierbei auf die Nähte und Säume zu achten. Die Behandlung ist nach 8 Tagen zu wiederholen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.

 

Überdosierung:

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung ist in der Regel nicht mit einer Vergiftung zu rechnen. Aufgrund der Anwendungsform ist die Einnahme des Präparates äußerst unwahrscheinlich. Sollte es dennoch dazu kommen (versehentlich oder in fahrlässiger Absicht), können als Symptome Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie Krämpfe auftreten.

Beim Auftreten von Überdosierungserscheinungen oder bei versehentlicher Einnahme ist sofort der Arzt aufzusuchen. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel. Die Maßnahmen zur Behandlung orientieren sich im Wesentlichen an den Symptomen und sind schnellstmöglich einzuleiten.

Nach dem Einatmen großer Mengen an Pyrethroiden (auch von Allethrin I) sollten gut durchlüftete Räume oder am besten das Freie aufgesucht werden.

Das Arzneimittel ist ein Spray gegen Parasiten, speziell gegen Kopf-, Filz- und Kleiderläuse. Es wird angewendet bei Befall mit Kopfläusen (Pediculus capitis), Filzläusen (Pediculus pubis, Phthirius pubis), Kleiderläusen (Pediculus corporis).

Bei genauer Einhaltung der vorgeschriebenen Anwendungsweise werden nicht nur die Läuse selbst, sondern auch deren Larven und Nissen (Eier der Läuse) vernichtet. Zumindest schlüpfen die Larven nicht aus oder sind nach dem Schlupf nicht lebensfähig, so dass der Entwicklungszyklus der Läuse unterbrochen wird.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Die enthaltenen Stoffe wirken schon bei Kontakt mit Läusen oder Krätzmilben auf diese abtötend. Vermutet werden auch schädigende Effekte auf die Eier und Larven dieser Parasiten. Die Wirkung beruht auf einer starken Schädigung des Nervensystems der Insekten.
bezogen auf 1 Gramm

26.4 mg Piperonylbutoxid

6.6 mg Allethrin I

+ Butan

+ Isobutan

+ Isododecan

+ Propan

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Allethrin I und 5-[2-(2-Butoxyethoxy)ethoxymethyl]-6-propyl-1,3-benzodioxol (Piperonylbutoxid) oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

Bei Asthmatikern oder Personen mit bronchopulmonalen Erkrankungen darf das Präparat nicht verwendet werden.

Nicht in Augen oder mit Schleimhäuten in Verbindung bringen.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Häufig wurde nach Anwendung von Präparaten dieser Wirkstoffgruppe (Pyrethroide) über örtliche Sensibilitätsstörungen (Empfindungsstörungen der Haut) berichtet.


Bei der Anwendung des Arzneimittels können häufig Juckreiz und Rötung mit dem Gefühl leichten Brennens insbesondere bei blonden Kleinkindern mit zarter, empfindlicher Haut auftreten. Diese Erscheinungen verschwinden 1-2 Stunden nach der Kopfwäsche.

Asthmatiker bzw. Personen mit bronchopulmonalen Erkrankungen sollen das Präparat nicht einatmen, da es möglicherweise zu einer Schleimhautreizung bis hin zur Auslösung eines Asthmaanfalles kommen kann.
Beim Auftreten von Nebenwirkungen sollten Sie das Präparat absetzen und einen Arzt aufsuchen.

Wird das Arzneimittel versehentlich in die Augen oder auf die Schleimhäute (Mund-,Nasenhöhle) gebracht, können hier eventuell Reizerscheinungen auftreten. In solchen Fällen ist sofort mit kaltem Wasser sorgfältig zu spülen.

Die Einnahme oder das Einatmen großer Mengen des Arzneimittels können zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Wechselwirkungen

Das Präparat soll in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da aus Tierversuchen Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vorliegen und Erfahrungen beim Menschen nicht vorhanden sind.

Es darf nicht in der Stillzeit angewendet werden.

Das Arzneimittel ist nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
Es ist brennbar, deshalb nicht bei offener Flamme oder auf glühende Körper (z.B. Heizplatten) sprühen. Die Behandlung sollte ebenfalls nicht in der Nähe offener Flammen (z.B. Gasdurchlauferhitzer) durchgeführt werden. Der Behandlungsraum sollte gut durchlüftet sein. Die Einnahme bzw. das Einatmen großer Mengen des Sprays ist zu vermeiden. In ungelüfteten Räumen sollen größere Mengen nicht versprüht werden.

Asthmatiker bzw. Personen mit bronchopulmonalen Erkrankungen sollen das Spray nicht einatmen, da es möglicherweise zu einer Schleimhautreizung bis hin zur Auslösung eines Asthmaanfalles kommen kann.
Das Arzneimittel soll nicht in der Nähe eines Aquariums oder Terrariums angewendet werden, da es schädlich für alle Kaltblüter (z.B. Fische, Reptilien usw.) ist.
Das eingesetzte Treibmittelgemisch schädigt nicht die Ozonschicht.

Kinder: Säuglinge sollten nicht mit dem Spray behandelt werden.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Achtung: Behälter steht unter Druck. Vor Erwärmung über 50 °C (z.B. durch Sonnenbestrahlung) schützen. Dose nicht gewaltsam öffnen. Nur in entleertem Zustand wegwerfen, nicht verbrennen.

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