POSTERINE Salbe 25 g

Artikelnummer: 06876348 | Grundpreis: 50,92 € / 100 g

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

PZN 06876348
Anbieter Dr. Kade Pharm. Fabrik GmbH
Packungsgröße 25 g
Packungsnorm N1
Produktname Posterine
Darreichungsform Salbe
Monopräparat ja
Wirksubstanz Hamamelisblätter-Fluidextrakt
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

- Anwendung auf der Haut bzw. rektale Anwendung.

- Vor der Anwendung sollte die Analregion sorgfältig gereinigt und abgetrocknet werden.

- Die Anwendung sollte morgens und abends, möglichst nach der Stuhlentleerung, erfolgen. Zur leichteren Handhabung empfiehlt es sich, die Salbe bei Zimmertemperatur (18 °C bis maximal 25 °C) aufzubewahren.

- Zur Anwendung am äußeren Afterbereich wird die Salbe mit dem Finger dünn aufgetragen und leicht eingerieben.

- Die Tube enthält in der Öffnung eine Abdeckung, die vor der ersten Anwendung durchstochen werden muss. Damit die Tubenöffnung vollständig freigegeben wird, wird die Tubenkappe umgedreht, der Dorn ganz in die Öffnung gedrückt und leicht gedreht.

- Um scharfe Knickstellen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Tube nach jeder Benutzung vom hinteren Ende her so aufzurollen, dass der vordere Teil stets prall gefüllt ist.

- Der Packung liegt ferner eine Kanüle mit seitlichen Austrittsöffnungen bei, mit deren Hilfe die Salbe gleichmäßig und in ausreichender Menge im Analkanal und angrenzenden Enddarmbereich verteilt wird.

- Anwendung der Salbenkanüle:

  • Zur Anwendung wird die Kanüle auf die Tube geschraubt und die Kappe abgezogen. Durch Druck auf die Tube wird die Salbe so weit in die Kanüle gepresst, bis sie aus den seitlichen Öffnungen austritt. Danach wird die Kanüle bis zum deutlich spürbaren Anschlag vorsichtig in den After eingeführt. Die Gleitfähigkeit kann durch Bestreichen der Kanüle mit etwas Salbe erhöht werden. Durch erneuten Druck auf die Tube wird die Salbe dann in den Analkanal abgegeben.
  • Eine ausreichende Verteilung der Salbe wird durch vorsichtiges Drehen der Tube erreicht. Die Reinigung der Kanüle nach Gebrauch erfolgt am besten durch Auspressen von etwas Salbe an den seitlichen Öffnungen, Abwischen der Oberfläche mit saugfähigem Papier und Aufsetzen der Verschlusskappe, um ein Austrocknen der Salbe in der Kanüle zu vermeiden.
  • Wird die Salbe über längere Zeit nicht benutzt, sollte die Kanüle abgeschraubt und mit warmem Wasser gereinigt werden.

- Hinweis: Da es bei der Anwendung von Cremes, Salben und Zäpfchen im Afterbereich zu einer Verschmutzung der Wäsche kommen kann, empfiehlt sich als Wäscheschutz eine Analvorlage.

- Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an.

- Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

  • Gewöhnlich wird Posterine Salbe 2-mal täglich angewendet. Bei stärkeren Beschwerden kann die Salbe zeitweise auch häufiger angewendet werden. Die Menge richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Haut- und Schleimhautpartien.

- Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Art und Schwere des Krankheitsverlaufs. Prinzipiell kann das Arzneimittel bis zum Abklingen der Beschwerden angewendet werden. Eine Selbstbehandlung ohne Hinzuziehen eines Arztes sollte jedoch den Zeitraum von 2 Wochen nicht überschreiten.

- Bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels sind keine Überdosierungen bekannt. Wird Posterine Salbe, z. B. von Kindern, in erheblichen Mengen eingenommen, so sind keine schweren Vergiftungserscheinungen zu erwarten. Es können jedoch Beschwerden wie Bauchschmerzen und Übelkeit auftreten.

- Sofern Sie das Arzneimittel einmal oder mehrere Male versehentlich häufiger angewendet haben als vorgesehen, sind keine unerwünschten Nebenwirkungen zu erwarten. Vermindern Sie in diesem Fall die Anwendung auf die vorgesehene Dosis und halten Sie im Übrigen den Behandlungsplan ein.

- Das Arzneimittel ist ein pflanzliches Hämorrhoidenmittel und wird angewendet

  • zur Linderung von Juckreiz, Nässen und Brennen in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden sowie bei Entzündungen (z. B. Analekzem) und oberflächlichen Hautverletzungen im Analbereich. Bei akut einsetzenden Beschwerden, stark nässenden oder gelblich belegten Hautveränderungen sowie fehlender Besserung innerhalb von 3 Tagen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Blut im Stuhl bzw. Blutungen aus dem Enddarmbereich bedürfen grundsätzlich der Klärung durch den Arzt.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Hamamelis und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: etwa 3 m hoher Strauch oder kleiner Baum, dessen leuchtend gelbe, schmalblättrige Blüten gleichzeitig mit den Früchten des letzten Jahres am Strauch verbleiben; die Blätter können leicht mit Haselnussblättern verwechselt werden.
- Vorkommen: Nordamerika
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Gerbstoffe
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte und Tinkturen von Blättern, Rinde und Zweigen. Gerbstoffe reagieren mit den Proteinen der (Schleim-)Haut. Sie dichten durch Bildung einer dünnen Schutzschicht auf der Oberfläche kleine Verletzungen ab und hemmen Entzündungen sowie leichte Blutungen.
bezogen auf 1 Gramm

200 mg Hamamelisblätter Fluidextrakt, (1:2), Auszugsmittel: Ethanol 60% (V/V)

+ (Pentaerythrit, octadecanol) [alkan (C12-C18) oat citrat]

+ Aluminium distearat

+ Butylhydroxyanisol

+ Citronensäure 1-Wasser

+ Glycerol monooleat

+ Glycerol palmitat stearat

+ Isopropyl myristat

+ Kohlenwasserstoffe, mikrokristallin

+ Natrium citrat 2-Wasser

+ Paraffin, dünnflüssig

+ Propylenglycol

+ Vaselin, weiß

+ alpha-Tocopherol

+ Wollwachs

+ Butylhydroxytoluol

darf nicht angewendet werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Hamamelis, Wollwachs oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.

- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

  • Sehr selten können bei örtlicher Anwendung allergische Reaktionen auf Hamamelis-haltige Arzneimittel auftreten. Auch bei Überempfindlichkeit gegenüber Wollwachs können allergische Reaktionen auftreten.

- Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

- Bei Hinweisen auf Allergien, wie z. B. Hautrötungen verbunden mit Juckreiz, beenden Sie bitte die Anwendung des Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt über die aufgetretenen Nebenwirkungen, damit er diese gegebenenfalls spezifisch behandeln kann.

Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Wechselwirkungen

Zur Anwendung dieses Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Gerbstoffhaltige Präparate sollten während der Schwangerschaft nur kleinflächig (maximal 2 Handflächen große Fläche) angewendet werden. Die Behandlung von Hämorrhoidalleiden sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nicht länger als 2 Wochen erfolgen.

- Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich

  • Bei Pilzbefall ist die zusätzliche Anwendung eines lokal wirksamen Mittels gegen Pilzinfektionen erforderlich. Bei fortgeschrittenen Hämorrhoidalleiden und sonstigen tastbaren äußerlichen Veränderungen in der Analregion ist ein Arzt aufzusuchen.
  • Bei der Behandlung mit dem Arzneimittel kann es wegen der Hilfsstoffe Paraffin und Weißes Vaselin bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit solcher Kondome kommen.

- Kinder: Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es sollte daher bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

- Es sind keine Auswirkungen auf die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges und/oder zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

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