SEDOTUSSIN Hustenstiller Saft 100 ml

Artikelnummer: 08896912 | Grundpreis: 4,12 € / 100 ml

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

PZN 08896912
Anbieter Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Packungsgröße 100 ml
Packungsnorm N1
Produktname Sedotussin Hustenstiller 2,13mg/ml Saft
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Monopräparat ja
Wirksubstanz Pentoxyverin citrat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Das Arzneimittel wird unverdünnt oder zusammen mit Flüssigkeit eingenommen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren nehmen das Arzneimittel gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:

11 - 13 kg: 4-mal täglich 1,25 - 2 ml
13 - 15 kg: 3 - 4-mal täglich 2 - 2,5 ml
15 - 17 kg: 4-mal täglich 1,75 - 2,75 ml
17 - 19 kg: 3 - 4-mal täglich 2,5 - 3 ml
19 - 21 kg: 4-mal täglich 2 - 3,5 ml
21 - 23 kg: 3-mal täglich 3 - 5 ml
23 - 25 kg: 4-mal täglich 2,5 - 4,25 ml
über 25 kg: 3 - 4-mal täglich 3,5 ml - 4,75 ml

Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren nehmen das Arzneimittel ebenfalls gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:

15 - 20 kg: 3 - 4-mal täglich 5 ml
20 - 25 kg: 4 - 5-mal täglich 5 ml
25 - 30 kg: 5-mal täglich 5 ml, ggf. 3-mal täglich 10 ml
30 - 35 kg: 3 - 4-mal täglich 10 ml
35 - 40 kg: 3 - 5-mal täglich 10 ml
40 - 45 kg: 4 - 5-mal täglich 10 ml
45 - 50 kg: 4-mal täglich 10 - 15 ml
50 - 55 kg: 3 - 4-mal täglich 15 ml
55 - 60 kg: 3 - 5-mal täglich 15 ml
über 60 kg: Einnahme wie bei Erwachsenen

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen 3 - 4-mal täglich 15ml (entsprechend 60 bis 80 mg Pentoxyverin) ein. Bei Bedarf kann die Einnahmemenge auf bis zu 90 ml (entsprechend 120 mg Pentoxyverin täglich) über den Tag verteilt gesteigert werden.

 

Behandlungsdauer:

Das Arzneimittel darf ohne Zustimmung Ihres Arztes nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren Arzt erforderlich. In Ausnahmefällen, z.B. bei geschwulstbedingtem Reizhusten, kann das Arzneimittel bei guter Verträglichkeit länger gegeben werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Überdosierung:

Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu Benommenheit, Übelkeit und anticholinergen Effekten wie Harnverhalt, Mundtrockenheit, erhöhter Augeninnendruck, Hauttrockenheit, Durst, Gesichtsrötung, beschleunigter Herztätigkeit, Kurzatmigkeit, Erweiterung der Pupillen, Verschwommensehen, Fieber, eingeschränkter Darmbewegung, motorischer Unruhe, Krampfanfällen, Erregtheit, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit und erhöhtem Blutdruck. Eine Verminderung der zentralnervösen Funktionsfähigkeit und des Atemantriebs ist ebenfalls möglich, insbesondere bei Kindern.

Rufen Sie in solch einem Fall den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe, der über die weiteren medizinischen Maßnahmen entscheiden wird.

 

Vergessene Einnahme:

Die Einnahme wird unverändert weitergeführt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

Therapieabbruch:

Bei einer Unterbrechung der Behandlung oder einem vorzeitigen Therapieende sind keine Besonderheiten zu beachten.

Zur kurzzeitigen Anwendung bei Reizhusten bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren

Hinweis: Die Anwendungsdauer darf in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren behandelnden Arzt erforderlich.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff stillt den Hustenreiz, indem er das Hustenzentrum im Gehirn lahm legt. Außerdem besetzt er bestimmte Bindungsstellen in unserem Atemorgan und verhindert dadurch, dass sie Reize weiterleiten und wir ständig husten müssen. In geringem Maße betäubt der Wirkstoff die Nervenzellen in den Bronchien und weitet die Luftwege. Zusätzlich entkrampft die Substanz die Muskulatur in der Lunge.
bezogen auf 10 Milliliter

21.3 mg Pentoxyverin citrat

13.5 mg Pentoxyverin

Aromastoffe, natürlich und naturidentisch

+ Citronensäure 1-Wasser

+ Glycerol 85%

6.6 mg Methyl 4-hydroxybenzoat

+ Natrium citrat 2-Wasser

3.4 mg Propyl 4-hydroxybenzoat

+ Propylenglycol

+ Saccharin, Natriumsalz

+ Sorbitol Lösung 70%, nicht kristallisierend

+ Sorbitol

+ Wasser, gereinigt

0.18 BE Gesamt Kohlenhydrate

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:

- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pentoxyverin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- Von Kindern unter 2 Jahren.
- Bei gestörter Atmung (Ateminsuffizienz) oder Dämpfung des zentralen Nervensystems.
- Bei Funktionsstörungen der Leber (Leberinsuffizienz).
- Während der Schwangerschaft.
- Während der Stillzeit.

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Nervensystems:
Gelegentlich: Schläfrigkeit
Sehr selten: niedriger Blutdruck (Hypotonie), Krampfanfälle (insbesondere bei Kleinkindern). Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.


Augenerkrankungen:
Nicht bekannt: Verschwommensehen

Erkrankungen der Atemwege, des oberen und unteren Brustraums:
Sehr selten: Atemstillstand (Apnoe), Atemnot (Dyspnoe), Verminderung der Atmung (Atemdepression) insbesondere bei Kleinkindern und Atembeschwerden. Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
Häufig: Oberbauchschmerzen, Durchfall, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: Schwellungen im Kopf-Hals-Bereich (angioneurotisches Ödem), Juckreiz, Ausschlag (Exanthem), Nesselsucht, Hautentzündung
Nicht bekannt: flüchtiger Hautausschlag

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Gelegentlich: Müdigkeit mit Erschöpfung

Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock

Psychiatrische Erkrankungen:
Nicht bekannt: Ruhelosigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit

 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblichbeeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die sedierende oder auch atemdepressive Wirkung von zentraldämpfenden Arzneimitteln (z.B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) und von Alkohol kann durch die gleichzeitige Einnahme mit diesem Arzneimittel verstärkt werden.

Das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit anderen Medikamenten angewandt werden, die über eine Veränderung der Erregungsleitung am Herzen Herzrhythmusstörungen auslösen können (Verlängerung der QT-Zeit im EKG). Zu diesen gehören zum Beispiel: Erythromycin, Clarithromycin, Sotalol, Terfenadin und Amiodaron, Moxifloxacin und andere Antibiotika der Chinolongruppe. Bitte fragen Sie lhren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie
zurzeit eines der Medikamente dieser Gruppe einnehmen.

 

Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, da dies in Verbindung mit dem Arzneimittel die normalen Bewegungsabläufe erheblich beeinträchtigt.

Wechselwirkungen

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, weil hierfür keine genügenden Erfahrungen vorliegen. Bei versehentlicher Anwendung während der Schwangerschaft ist nicht mit einer Schädigung des ungeborenen Kindes zu rechnen, dennoch sollten Sie die Behandlung sofort beenden.

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Das Arzneimittel darf daher aufgrund des Risikos unerwünschter Wirkungen beim gestillten Säugling während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- Wenn der Husten von einer ausgeprägten Schleimbildung begleitet wird oder Sie unter asthmatischem Husten leiden, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist. Nehmen Sie in diesem Fall das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.
- Bei Patienten mit Funktionsstörungen der Nieren (Niereninsuffizienz) sowie bei älteren Patienten, da für diese Patientengruppen keine ausreichenden Daten zur Anwendung vorliegen.
- Wenn Sie an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) oder gutartiger Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie) leiden.
- Wenn Sie unter einer Erkrankung des Herzens insbesondere Herzrhythmusstörungen leiden. Wenden Sie das Arzneimittel in diesem Fall nur in Absprache mit ihrem Arzt an.

In Einzelfällen wurden insbesondere bei Kleinkindern Krampfanfälle und eine Verminderung der Atmung gesehen, weshalb Kleinkinder bei Gabe des Arzneimittels sorgfältig zu beobachten sind. Dies gilt insbesondere für Kinder mit bekannter Krampfneigung.


Die dem Reizhusten zugrunde liegende Erkrankung sollte angemessen behandelt werden.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

In der Regel hat Pentoxyverin keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Bei empfindlichen Menschen oder wenn Pentoxyverin zusammen mit zentral dämpfenden Arzneimitteln oder Alkohol eingenommen wird, kann das Arzneimittel zu Benommenheit führen. Deshalb wird besondere Vorsicht empfohlen.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

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